6.600 €
3 Monate × 2.200 € feste Ausgaben im Monat.
Verbraucherzentrale: 2 bis 3 Monatsgehälter (die Quelle nennt das selbst eine Daumenregel), auf deinen eingetragenen Monatsbetrag gerechnet 4.400 € bis 6.600 € · Verivox: 2 bis 4 Nettomonatseinkommen, auf deinen Betrag gerechnet 4.400 € bis 8.800 €.
Dein Ziel liegt innerhalb der zitierten Spannen.
Noch keine Rücklage eingetragen.
Bis zum Ziel fehlen 6.600 €.
Wohin damit? Die Verbraucherzentrale nennt dafür das Tagesgeldkonto: kein Zinsversprechen, dafür jederzeit Zugriff. Welches Konto, sagen wir bewusst nicht.
Was dein Ergebnis bedeutet
Der große Betrag ist dein selbst gewähltes Ziel: gewünschte Monate mal feste Ausgaben. Darunter stehen die beiden Spannen, die die bekannten Empfehlungen tatsächlich hergeben, mit Namen: Die Verbraucherzentrale empfiehlt einen Puffer von 2 bis 3 Monatsgehältern und schreibt im Satz danach selbst, dass es sich um eine Daumenregel handelt. Verivox steckt den Rahmen bei 2 bis 4 Nettomonatseinkommen ab. Mehr Präzision existiert in den Quellen nicht, und wer dir eine einzelne „richtige“ Zahl nennt, hat sie erfunden.
Deshalb zeigt der Rechner drei Dinge getrennt: dein Ziel, die zitierten Spannen und deinen Stand. Liegt dein Ziel unter 2 oder über 4 Monaten, rechnet er trotzdem, sagt aber dazu, dass du die zitierten Quellenspannen verlassen hast.
Woher die Zahlen kommen
Beide Quellen sind auf dieser Seite wörtlich belegt und als Kopie archiviert. Verbraucherzentrale: „Gut ist es, wenn sich Laura einen Puffer von zwei bis drei Monatsgehältern zulegt, um solche unerwarteten Ausgaben jederzeit stemmen zu können.“ Und direkt danach: „Dabei handelt es sich um eine Daumenregel.“ Verivox: „Der Rahmen für den Umfang des Notgroschens liegt zumeist bei zwei bis vier Nettomonatseinkommen, wobei die persönlichen Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind.“ Eine empirische Studie, die eine bestimmte Höhe belegt, kennen wir nicht; die Spannen sind Beratungspraxis, keine Forschung.
So funktioniert die Berechnung
Vier Multiplikationen, offengelegt: Ziel = Monate × feste Ausgaben. Die Quellspannen entstehen genauso aus 2, 3 und 4 Monaten. Deine Deckung ist Rücklage geteilt durch Ausgaben, auf eine Nachkommastelle halb aufgerundet. Die Monate bis zum Ziel sind die Lücke geteilt durch deine Sparrate, aufgerundet auf ganze Monate, denn einen angebrochenen Monat gibt es beim Sparen nicht. Ohne Sparrate zeigt der Rechner bewusst kein Datum.
Gerechnet wird mit festen Ausgaben statt mit dem Gehalt: Im Notfall musst du Kosten decken, nicht dein Einkommen ersetzen. Die Quellen formulieren in Gehältern beziehungsweise Nettoeinkommen; wer das nachbauen will, trägt sein Nettoeinkommen als Betrag ein.
Zwei Beispiele
Beispiel 1: Familie, 3.200 € feste Ausgaben, Ziel 4 Monate, 6.400 € zurückgelegt, 300 € Sparrate. Ziel 12.800 €, die Rücklage deckt 2 Monate, es fehlen 6.400 €, erreicht in 22 Monaten. Das Ziel liegt am oberen Rand der Verivox-Spanne und über der Verbraucherzentralen-Spanne; beide Grenzen stehen im Rechner direkt neben dem Ziel.
Beispiel 2: 1.800 € Ausgaben, Ziel 3 Monate, 900 € zurückgelegt, Sparrate 0. Es fehlen 4.500 €, und der Rechner zeigt dafür kein Zieldatum an, weil es ohne Rate keins gibt. Ein halber Monat Deckung (0,5) ist trotzdem ehrlich ausgewiesen.
Drei ehrliche Hinweise
Erstens: Der Notgroschen ist Versicherung, kein Investment; sein Preis ist entgangene Rendite, sein Wert ist Ruhe. Zweitens: Feste Ausgaben ändern sich, nach Umzug, Kind oder Jobwechsel lohnt ein neuer Blick. Drittens: Wer ihn anzapft, füllt ihn zuerst wieder auf, bevor anderes Sparen weiterläuft, sonst war es keine Reserve, sondern ein Umweg.
Häufige Fragen
Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?
Eine belegte Einzelzahl gibt es nicht. Die Verbraucherzentrale empfiehlt 2 bis 3 Monatsgehälter und nennt das selbst eine Daumenregel; Verivox nennt 2 bis 4 Nettomonatseinkommen. Rechnest du beide Spannen auf einen Monatsbetrag von 2.200 € um, ergeben sie 4.400 bis 8.800 €, je nachdem, welcher Spanne du folgst.
Steht hinter den Zahlen eine Studie?
Nein, und genau das sagen wir dazu. Die Spannen stammen aus der Beratungspraxis von Verbraucherschutz und Finanzredaktionen, nicht aus empirischer Forschung. Deshalb zeigt der Rechner die Spannen mit Quellenname statt einer angeblich exakten Zahl.
Monatsgehälter oder monatliche Ausgaben, was zählt?
Die Quellen formulieren mit Gehältern beziehungsweise Nettoeinkommen. Gerechnet wird hier bewusst mit deinen festen Ausgaben: Im Notfall musst du deine Kosten decken, nicht dein Gehalt ersetzen. Wer mit dem Nettoeinkommen rechnen will, trägt es einfach als Betrag ein.
Was, wenn ich mehr als 4 Monate ansetzen will?
Dann rechnet der Rechner ganz normal mit, markiert dein Ziel aber als außerhalb der zitierten Spannen, denn ab dort ist es deine eigene Regel. Gründe dafür gibt es, etwa unsichere Selbstständigkeit; eine Quelle dafür sind wir dann aber nicht.
Wohin mit dem Geld?
Beide Quellen landen beim Tagesgeldkonto: die Verbraucherzentrale, weil du jederzeit an dein Geld kommst; Verivox begründet es mit Sicherheit und schneller Verfügbarkeit, also ohne Abhängigkeit von Kursschwankungen und ohne lange Kündigungsfristen. Produkt- oder Anbietervergleiche machen wir bewusst nicht, dieser Rechner berät nicht zu Geldanlage.
Zählt mein Depot als Notgroschen?
In der Logik der zitierten Empfehlungen nicht: Der Puffer soll jederzeit und ohne Verlustrisiko verfügbar sein. Was in Wertpapieren steckt, schwankt und braucht Verkaufstage, deshalb rechnet dieser Rechner nur mit dem, was du sofort greifen kannst.
Meine Sparrate ist 0. Warum zeigt der Rechner kein Zieldatum?
Weil es keins gäbe. Ohne monatliche Rate schließt sich die Lücke nicht, und ein erfundenes Datum wäre eine Beruhigung ohne Grundlage. Sobald du eine Rate einträgst, rechnet er die Monate bis zum Ziel aus, aufgerundet auf ganze Monate.
Quellen
Alle Quellen abgerufen am 11. September 2026 und als Archivkopien im Projekt gesichert. Verbraucherzentrale: Zwei bis drei Monatsgehälter gehören für Notfälle aufs Tagesgeldkonto, Stand 12. Februar 2026. · Verivox: „Notgroschen: So wichtig ist die eiserne Reserve“. Die wörtliche Zuordnung jeder Zahl steht im Verifikationsprotokoll.
Veröffentlicht am 11. September 2026 · Zuletzt aktualisiert am 11. September 2026 · Wild Garden Editorial Team · Zuletzt geprüft am 11. September 2026 · Berechnung gegen eine unabhängige Referenzimplementierung getestet (16.427 Testfälle, 0 Abweichungen) · 20 von 20 Ankerwerten bestätigt · 8 von 8 Quellenangaben wörtlich gegen archivierte Quellseiten geprüft; alle Prüfläufe im Verifikationsprotokoll. Unsere redaktionellen Standards · Fehler gefunden? redaktion@wildgarden.io
Daumenregeln aus der Verbraucherberatung, keine Studienlage und keine Anlageberatung. Zielwerte unter 2 und über 4 Monaten liegen außerhalb der zitierten Quellenbänder und werden entsprechend markiert.
Weiter im Garten
Alle Rechner findest du unter Tools. Wenn die Reserve steht: Der Finanzielle-Freiheit-Rechner zeigt, was deine Sparrate langfristig in Jahren bedeutet. Zum Einordnen: Wie reich bin ich? vergleicht dein Vermögen mit den Bundesbank-Daten. Und damit aus dem Sparen eine Routine wird: der Gewohnheits-Rechner.
