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Bildschirmzeit-Rechner: deine Jahre am Handy

Ein Mann sitzt in einem blauen Sessel und liest ein Buch.
Der Bildschirmzeit-Rechner rechnet deine Handyzeit in Lebensjahre um, nach der Sterbetafel für dein Alter. Du siehst die Stunden im Jahr, welche Apps am meisten kosten und was eine Stunde weniger am Tag zurückgibt. Dazu ein Plan für 30 Tage, ohne Urteil.
Handyzeit am Tag

Beispiel: 3 Std. 12 Min.

6 Jahre, 11 Monate

deines restlichen Lebens am Handy.

Ein Durchschnitt der Bevölkerung, keine Prognose deines Lebens: gerechnet mit rund 51,8 Jahren Restlebenserwartung im Alter von 30 Jahren (Beispielalter; Durchschnitt aus weiblich und männlich, unsere Mittelung; Sterbetafel 2023/2025 des Statistischen Bundesamts).

1.168 Std.im Jahr am Handy, 48 volle Tage; pro Woche 22 Std. 24 Min.
20 %deiner wachen Zeit, bei 8 Std. Schlaf
192 Min.Bitkom-Schnitt der 30- bis 49-Jährigen, selbst geschätzt; du liegst genau gleichauf

Eine Hochrechnung, falls alles so bleibt, keine Diagnose: Ob deine Nutzung ein Problem ist, kann kein Rechner beurteilen.

So gerechnet

Rechnung: 51,755 Jahre × 192 ÷ 1.440 ≈ 6,9 Jahre; im Jahr 192 Min. × 365 ÷ 60 ≈ 1.168 Std.

Nur das Handy, ohne Computer und Fernseher. Den Anteil an der wachen Zeit rechnen wir mit deiner Schlafdauer, ohne eigene Angabe mit 8 Stunden (unsere Annahme). Die Bitkom-Zahlen stammen aus einer Telefonumfrage 2026, in der Smartphone-Nutzer ihre Zeit selbst geschätzt haben (über alle Altersgruppen 180 Min.); gemessen sind sie nicht.

Die große Zahl zählt ganze Tage zu 24 Stunden. Rechner, die nur wache Stunden zählen, kommen auf größere Zahlen.

Deine Angaben bleiben in deinem Browser. Wir sehen nichts davon.

Wo finde ich meine Bildschirmzeit?
  • iPhone mit iOS 27: Einstellungen › Bildschirmzeit › „Durchschnitt/Tag“, dann „Woche“. Ist „Geräteübergreifend teilen“ aktiv, kann der Bericht iPad und Mac mitzählen; eine Ansicht nur fürs iPhone beschreibt Apple für iOS 27 nicht.
  • iPhone mit iOS 26: Einstellungen › Bildschirmzeit › „Alle App- & Website-Aktivitäten anzeigen“, dann „Woche“. Unter „Geräte“ kannst du das iPhone allein auswählen.
  • Android: Einstellungen › Digital Wellbeing. Das Diagramm zeigt die Nutzung von heute; einen Wochenschnitt beschreibt Googles Anleitung nicht. Zähl die Tage einer normalen Woche zusammen und teil durch sieben. Die Schritte können je nach Gerät abweichen.
  • Nimm den Wochenschnitt, nicht einen einzelnen Tag: Er enthält Werktage und Wochenende.
  • Du kannst auch die Summe aller Bildschirme eintragen. Die Hochrechnung funktioniert genauso, die Vergleiche auf dieser Seite gelten aber nur fürs Handy.

Beispielalter: Trag dein eigenes Alter ein.

Sterbetafel

Nur für den Anteil an deiner wachen Zeit.

Apps einzeln eintragen (optional, bis zu fünf)

Trag je App den Tageswert ein (Wochenwert ÷ 7), aus der Wochenansicht deiner Bildschirmzeit. Die Namen bleiben auf deinem Gerät und kommen nie auf die Karte. „Nötig“ markiert Zeit, die du nicht zurückholen kannst oder willst, etwa Navigation, Arbeit oder Anrufe: Sie zählt bei der Lebenszeit mit, beim Zurückholen nicht.

Was das zurückgibt

2 Jahre, 2 Monate

Zeit ohne Handy, über dein restliches Leben gerechnet, falls es so bleibt. Das sind 365 Stunden im Jahr, rechnerisch genug für eine neue Sprache in 2,6 bis 3,3 Jahren, von Niederländisch (24 Wochen) bis Spanisch (30 Wochen), nach einer Schätzung für Englischsprachige.

Dein Plan für die nächsten 30 Tage

  1. Eine Wartezeit vor der AppFang mit der App an, die dich am meisten Zeit kostet. Leg vor das Öffnen ein paar Sekunden Wartezeit, mit der Möglichkeit, gleich wieder abzubrechen. Das macht zum Beispiel die App one sec aus der Studie unten.In einer Feldstudie mit one sec brachen die Teilnehmenden 36 Prozent ihrer Öffnungsversuche ab; nach sechs Wochen versuchten sie es 37 Prozent seltener als in der ersten Woche. Ohne Kontrollgruppe, und einer der Autoren hat die App entwickelt. Im kontrollierten Online-Experiment derselben Arbeit, mit Videoclips aus sozialen Medien, wirkte die Möglichkeit abzubrechen am stärksten; ein Hinweistext zum Nachdenken wirkte nicht.
  2. Zwei Wochen ohne mobiles InternetSperr das Internet auf dem Handy, WLAN und mobile Daten. Anrufe und SMS gehen weiter; iMessage und Chat-Apps brauchen Internet. Das Internet am Laptop bleibt: Brauchst du Chat oder Mail für die Arbeit, nutz sie in diesen zwei Wochen dort. In der Studie lief die Sperre über eine App (Freedom); mobile Daten und WLAN in den Einstellungen auszuschalten erfüllt denselben Zweck.In einem randomisierten Versuch mit 467 Menschen in den USA und Kanada verbesserte sich in den ersten zwei Wochen das Wohlbefinden bei 75 Prozent der Gruppe, die sperren sollte, aber auch bei 47 Prozent der Vergleichsgruppe, die noch nicht sperrte. Leicht war es nicht: Nur 119 hielten die Sperre an mindestens 10 von 14 Tagen durch.
  3. Ein Limit, das dich erinnertiPhone: Einstellungen › Bildschirmzeit › „Nutzungszeiten“ (iOS 27) oder „App-Limits“ (iOS 26). Android: Digital Wellbeing › App-Timer.Eine Wirkung belegen wir dafür nicht, also versprechen wir keine. Apples Anleitung zu iOS 26 sagt selbst, dass sich die Limits standardmäßig übergehen lassen. Nimm sie als Erinnerung an die Grenze, die du dir mit Schritt 1 und 2 setzt.

Für die Erinnerung trag oben deine eigene Zeit ein. Die Kalenderdatei nennt dann in ihrem Text und im Link deine Minuten am Tag, sonst nichts.

Was die Zahl bedeutet

Die große Zahl rechnet deine heutige Handyzeit auf die Jahre hoch, die dir statistisch noch bleiben. Grundlage ist die Restlebenserwartung für dein Alter aus der amtlichen Sterbetafel, ein Durchschnitt der Bevölkerung: Wer jeden Tag 3 Std. 12 Min. am Handy ist, verbringt dort 192 von 1.440 Minuten jedes Tages und, wenn es so bleibt, auch diesen Anteil seiner restlichen Zeit. Gezählt wird in ganzen Tagen zu 24 Stunden. Rechner, die nur wache Stunden zählen, kommen deshalb auf größere Zahlen; den Anteil an deiner wachen Zeit zeigt der Rechner getrennt, mit deiner Schlafdauer oder 8 Stunden Schlaf. Daneben steht, was die Zeit heute ausmacht: bei 3 Std. 12 Min. am Tag 1.168 Stunden im Jahr, 48 volle Tage. Gezählt wird nur das Handy, nicht der Computer.

Eine Prognose ist das nicht, und das Statistische Bundesamt sagt es selbst: „Es handelt sich bei Periodensterbetafeln um eine Momentaufnahme der Sterblichkeitsverhältnisse der gesamten Bevölkerung für den jeweils betrachteten Zeitraum.“ Und: „Die Berechnung enthält keine Annahmen dazu, wie sich die Lebenserwartung künftig entwickeln wird.“ Die Zahl sagt also nicht, wie lange du lebst. Sie sagt, wie viel deiner Zeit die heutige Gewohnheit bindet, wenn sie bleibt. Genau das macht sie veränderbar.

So funktioniert der Bildschirmzeit-Rechner

Die Rechnung: Jahre am Handy = Restlebenserwartung × Minuten pro Tag ÷ 1.440. Die Restlebenserwartung stammt aus der Spalte „Durchschnittliche Lebenserwartung in Jahren - ex“ der Sterbetafel 2023/2025, erschienen am 7. Juli 2026, Tabellen für weiblich und männlich, so wie das Statistische Bundesamt sie anzeigt: auf zwei Nachkommastellen. „Durchschnitt“ ist unsere Mittelung beider Tafeln, denn eine gemeinsame Tafel enthält der Bericht nicht. Gerundet wird erst am Ende, kaufmännisch auf ganze Monate, ohne gerundete Zwischenwerte.

Für den Anteil an deiner wachen Zeit nehmen wir 8 Stunden Schlaf an, also 16 wache Stunden, solange du im Rechner keine eigene Schlafdauer wählst (5 bis 10 Stunden); die 8 Stunden sind unsere Annahme, nicht die einer Quelle. Mehr als 16 Stunden Handyzeit am Tag nimmt der Rechner nicht an, und nie mehr als deine wache Zeit. Für die Stunden im Jahr rechnen wir mit 365 Tagen; volle Tage sind ganze 24 Stunden, ein angefangener Tag zählt nicht mit. Apps, die du als nötig markierst, zählen bei der Lebenszeit mit, beim Zurückholen nicht: Navigation, die du brauchst, schlägt dir der Rechner nicht zum Einsparen vor.

Für den Vergleich mit einer Sprache nehmen wir die Schätzung des National Foreign Affairs Training Center (NFATC) des US-Außenministeriums. Dessen Sprachschule unterrichtet Angestellte der US-Regierung: „The Directorate of Language Studies (LS) provides language and culture training to U.S. government employees with job-related needs.“ Für Sprachen, die dem Englischen nahe sind, nennt sie: „Category I Languages: 24-30 weeks (552-690 class hours) Languages close to English.“ Eine typische Woche hat dort „23 hours per week in class and 17 hours of self-study“. Die Spanne reicht von Niederländisch (24 Wochen) bis Spanisch (30 Wochen); die Liste des NFATC lautet „Danish (24 weeks) Dutch (24 weeks) French (30 weeks) Italian (24 weeks) Norwegian (24 weeks) Portuguese (24 weeks) Romanian (24 weeks) Spanish (30 weeks) Swedish (24 weeks)“. 24 bis 30 Wochen zu je 40 Stunden ergeben 960 bis 1.200 Stunden; das ist unsere Rechnung. Die Schätzung gilt für Menschen mit Englisch als Muttersprache und für Stufe 3 der ILR-Skala im Sprechen und Hören; für Deutschsprachige nennt die Quelle keine Zahl. Der Rechner zeigt den Vergleich nur, wenn die Sprache höchstens zehn Jahre bräuchte und höchstens halb so lange, wie deine Restlebenserwartung reicht; sonst nennt er nur die Stunden im Jahr. Er taugt als Größenordnung, nicht als Versprechen.

Jahre am Handy nach Alter und Handyzeit am Tag

Erzeugt mit derselben Rechnung wie der Rechner oben, aus den Tafeln für weiblich und männlich der Sterbetafel 2023/2025. Die Spalten nennen die Handyzeit am Tag; jede Zelle nennt, wie viele Jahre der restlichen Lebenszeit bei dieser Handyzeit am Handy vergehen, auf eine Nachkommastelle gerundet.

Auf schmalen Bildschirmen zeigen die Tabellen die Spalte Restlebenserwartung nicht; der Rechner oben nennt sie bei jedem Ergebnis.

Tafel weiblich: Jahre am Handy bei gleichbleibender Handyzeit am Tag, Sterbetafel 2023/2025, auf eine Nachkommastelle gerundet
AlterRestlebens­erwartung1 Std.2 Std.3 Std.4 Std.5 Std.
2063,82,75,38,010,613,3
3054,02,24,56,79,011,2
4044,21,83,75,57,49,2
5034,61,42,94,35,87,2
6025,41,12,13,24,25,3
7017,00,71,42,12,83,6
809,70,40,81,21,62,0
Tafel männlich: Jahre am Handy bei gleichbleibender Handyzeit am Tag, Sterbetafel 2023/2025, auf eine Nachkommastelle gerundet
AlterRestlebens­erwartung1 Std.2 Std.3 Std.4 Std.5 Std.
2059,32,54,97,49,912,4
3049,62,14,16,28,310,3
4039,91,73,35,06,68,3
5030,61,32,53,85,16,4
6021,90,91,82,73,64,6
7014,40,61,21,82,43,0
808,20,30,71,01,41,7

Zwei Beispiele

Beispiel 1: 22 Jahre, Tafel weiblich, 4 Std. 30 Min. am Tag. Die Restlebenserwartung liegt bei rund 61,9 Jahren. Bleibt es dabei, sind 11 Jahre, 7 Monate der restlichen Zeit Handyzeit, 28 Prozent der wachen Stunden, heute 1.643 Stunden im Jahr. Mit 1 Std. weniger am Tag kommen rechnerisch 2 Jahre, 7 Monate Zeit zurück, 365 Stunden in jedem Jahr.

Beispiel 2: 58 Jahre, Tafel männlich, 2 Std. am Tag, davon 30 Min. Navigation als nötig markiert. Bei rund 23,5 Jahren Restlebenserwartung sind 2 Jahre der restlichen Zeit Handyzeit. Wer sich 2 Std. am Tag zurückholen will, kann nur mit den 90 Minuten rechnen, die nicht als nötig markiert sind: Das ergibt rechnerisch 1 Jahr, 6 Monate Zeit und 548 Stunden im Jahr.

Was hilft, das Handy seltener zu nutzen, und wie gut es belegt ist

Eine Wartezeit vor der App. Die App one sec schiebt vor eine gewählte App eine kurze Wartezeit und die Frage, ob man sie wirklich öffnen will. In einer Feldstudie (Grüning und Kollegen, PNAS 2023) meldeten sich 719 neue Nutzer an; Verhaltensdaten über sechs Wochen liegen von 280 vor. Ergebnis: „First, on average 36% of the times participants attempted opening a target app, they closed that app again after one sec interfered.“ Nach sechs Wochen versuchten die Nutzer die Apps 37 Prozent seltener zu öffnen als in der ersten Woche; tatsächlich geöffnet wurden sie 57 Prozent seltener. Drei Einschränkungen: Die Feldstudie hatte keine Kontrollgruppe, die Autoren sprechen selbst von einer Verzerrung durch Selbstauswahl, und einer der Autoren hat die App entwickelt. In einem kontrollierten Online-Experiment derselben Arbeit sahen 500 Personen Videoclips aus sozialen Medien; dort wirkte vor allem die Möglichkeit, das Anschauen abzubrechen. Die Wartezeit half ebenfalls, ein bloßer Hinweistext nicht.

Zwei Wochen ohne mobiles Internet. Castelo und Kollegen (PNAS Nexus 2025) baten 467 Menschen aus den USA und Kanada, alle mit iPhone, das Internet auf dem Handy per App zu sperren (Freedom), WLAN und mobile Daten, zwei Wochen lang; Anrufe und SMS gingen weiter, das Internet am Computer auch. Angeworben wurden sie über die Online-Plattform Prolific, und die meisten wollten ihre Handynutzung ohnehin verringern. Eine Vergleichsgruppe sperrte erst danach. In den ersten zwei Wochen verbesserten sich in der Gruppe, die sperren sollte, mehr Teilnehmende als in der Vergleichsgruppe, gezählt mit allen, die die drei Befragungen ausgefüllt haben, auch mit denen, die nicht sperrten: beim Wohlbefinden 75 gegenüber 47 Prozent, bei der psychischen Gesundheit 68 gegenüber 52 Prozent, bei der Aufmerksamkeit 59 gegenüber 46 Prozent; dieser letzte Unterschied war statistisch nicht gesichert (p = 0,062). Oft zitiert wird eine andere Zahl der Studie: „The intervention improved mental health, subjective well-being, and objectively measured ability to sustain attention; 91% of participants improved on at least one of these outcomes.“ Sie vergleicht vorher mit nachher, über beide Gruppen zusammen (auch hier nur mit denen, die alle drei Befragungen ausgefüllt haben) und ohne Vergleichsgruppe; für die Wirkung spricht der Vergleich davor. Leicht war es nicht: Nur 119 von 467 hatten die Sperre an mindestens 10 der 14 Tage aktiv. In der Gruppe, die zuerst sperren sollte, sank die gemessene Bildschirmzeit von 314 auf 161 Minuten am Tag und stieg danach wieder auf 265, blieb aber unter dem Ausgangswert; das sind Mittelwerte der 92 Personen dieser Gruppe, die alle drei Screenshots ihrer Bildschirmzeit hochgeladen haben. Die Forschenden folgern: „Rather, simply reducing mobile internet use may be sufficient.“

Das eigene Limit des Handys. iPhone und Android bringen Limits mit: „Nutzungszeiten“ ab iOS 27, „App-Limits“ in iOS 26 und den App-Timer in Digital Wellbeing. Wie viel sie allein bewirken, belegen wir nicht, also versprechen wir nichts. Apples Anleitung zu iOS 26 schreibt selbst: „Hinweis: Standardmäßig können ‚Bildschirmzeit‘-Limits ignoriert werden, nachdem sie erreicht wurden.“ Für iOS 27 nennt die Anleitung zu den Nutzungszeiten keinen solchen Hinweis. Bei Android gilt: „Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird die App geschlossen und das Symbol ausgegraut.“ Nutz die Limits als Erinnerung an die Grenze, die du dir mit den ersten beiden Schritten setzt.

Häufige Fragen

Wie viel Zeit verbringt man im Leben am Handy?

Mit 30 Jahren und 3 Std. 12 Min. am Tag sind es 6 Jahre, 11 Monate der restlichen Lebenszeit, nach der Sterbetafel 2023/2025 als Durchschnitt beider Tafeln; mit 20 Jahren und 3 Std. 36 Min. am Tag sind es 9 Jahre, 3 Monate. Die beiden Werte am Tag sind die selbst geschätzten Bitkom-Schnitte der 30- bis 49-Jährigen und der 16- bis 29-Jährigen. Das sind Hochrechnungen der heutigen Gewohnheit, keine Prognosen. Eine Zahl für alle gibt es nicht; Angaben wie „rund neun Jahre“ stammen aus Umfragen, deren Methode wir nicht prüfen konnten.

Wie viel Bildschirmzeit ist für Erwachsene normal?

Eine Obergrenze für Erwachsene nennt keine unserer Quellen, es gibt nur Durchschnittswerte. In der Bitkom-Umfrage 2026 schätzten Smartphone-Nutzer ab 16 Jahren ihre Nutzung auf 180 Minuten am Tag, die 16- bis 29-Jährigen auf 216, die 30- bis 49-Jährigen auf 192, die 50- bis 64-Jährigen auf 177 und Menschen ab 65 auf 113 Minuten. Das sind Selbstauskünfte am Telefon, keine Messungen. Ob deine Zeit zu viel ist, entscheidet keine Zahl allein, sondern was diese Stunden dir geben oder nehmen.

Sind 4 Stunden Handy am Tag viel?

Mehr als der Durchschnitt: 240 Minuten liegen über der Selbstschätzung jeder Altersgruppe in der Bitkom-Umfrage 2026, deren höchster Wert 216 Minuten bei den 16- bis 29-Jährigen war. Über das Leben gerechnet sind 4 Stunden am Tag mit 30 Jahren 8 Jahre, 8 Monate der restlichen Zeit und 25 Prozent deiner wachen Zeit (Durchschnitt beider Sterbetafeln, 8 Stunden Schlaf). Ob das zu viel ist, hängt davon ab, was diese Stunden füllt; eine Minutenzahl ist keine Diagnose.

Warum ist meine Bildschirmzeit so hoch?

Oft zählt der Bericht mehr mit, als man denkt. Beim iPhone mit iOS 27 kann „Geräteübergreifend teilen“ iPad und Mac mitzählen; Apple schreibt: „Das bedeutet, dass deine Bildschirmzeitpläne, Nutzungszeiten und Nutzungsdaten auf all deinen Geräten geteilt werden.“ Mit iOS 26 kannst du unter „Geräte“ das iPhone allein auswählen. Und jede Minute, in der eine App auf dem Bildschirm ist, zählt mit, auch die nützlichen; für Navigation, Arbeit oder Anrufe gibt es im Rechner deshalb das Häkchen „nötig“.

Wie wird die Bildschirmzeit berechnet?

Dein Handy zählt die Minuten, in denen eine App auf dem Bildschirm ist, auch die nützlichen; der Wochenschnitt enthält Werktage und Wochenende. Dieser Rechner arbeitet dann mit dem Tagesschnitt, den du einträgst: Jahre am Handy = Restlebenserwartung × Minuten pro Tag ÷ 1.440, mit der Restlebenserwartung für dein Alter aus der Sterbetafel 2023/2025. Für das Jahr rechnet er Minuten pro Tag × 365 ÷ 60, für den Anteil an der wachen Zeit mit deiner Schlafdauer, ohne eigene Angabe mit 8 Stunden. Bei jedem Ergebnis steht unter „So gerechnet“ die Rechnung mit deinen Zahlen.

Wo sehe ich, wie viel Zeit ich am Handy verbringe?

Beim iPhone unter Einstellungen › Bildschirmzeit, bei Android unter Einstellungen › Digital Wellbeing. Mit iOS 27 tippst du dort auf „Durchschnitt/Tag“; Apple beschreibt es so: „Tippe auf ‚Bildschirmzeit‘ und tippe dann auf ‚Durchschnitt/Tag‘.“ Mit iOS 26 heißt der Punkt „Alle App- & Website-Aktivitäten anzeigen“. Android zeigt die Nutzung von heute; für einen Wochenschnitt zählst du sieben Tage zusammen und teilst durch sieben. Google schreibt dazu: „Wichtig: Einige dieser Schritte können je nach Gerät variieren.“

Wie kann ich meine Bildschirmzeit reduzieren?

Von den drei Schritten hier ist eine Pause vom mobilen Internet am besten untersucht, in einem randomisierten Versuch mit iPhone-Nutzern in den USA und Kanada: Nach zwei Wochen verbesserte sich das Wohlbefinden bei 75 Prozent der Gruppe, die sperren sollte, und bei 47 Prozent der Vergleichsgruppe ohne Sperre. Die gemessene Bildschirmzeit fiel dabei von 314 auf 161 Minuten am Tag und stieg danach wieder auf 265 (Mittelwerte von 92 Personen); durchgehalten hat die Sperre nur gut ein Viertel. Eine kurze Wartezeit vor der App, die dich am meisten Zeit kostet, half in einer Feldstudie ohne Kontrollgruppe: Die Nutzer brachen 36 Prozent ihrer Öffnungsversuche ab. Das Limit deines Handys taugt als Erinnerung; eine Wirkung belegen wir dafür nicht.

Was kann ich tun, wenn mich meine Handynutzung belastet?

Sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt; das ist ein guter erster Schritt. Beratungsstellen in deiner Nähe findest du im Verzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), dort unter dem Thema „Problematische Mediennutzung“. Ob deine Nutzung ein Problem ist, kann kein Rechner beurteilen, auch dieser nicht.

Was mit deinen Eingaben passiert

Der Rechner läuft vollständig in deinem Browser: Stunden, Minuten, Alter, Sterbetafel und App-Namen werden weder gesendet noch gespeichert, und während du rechnest, schreibt die Seite nichts davon in die Adresszeile. Die Karte zum Teilen entsteht als Bild auf deinem Gerät und zeigt nur die Zahlen der Karte, die du auswählst, nie App-Namen, dein Alter oder deine Tafel weiblich oder männlich. Eine Ausnahme hat die Kalender-Erinnerung, und es gibt sie erst, wenn du deine eigene Zeit eingetragen hast. Die Datei enthält einen Termin in 30 Tagen. Sein Text nennt deine Minuten am Tag, und im Link stehen sie hinter dem Zeichen „#“, damit du beim nächsten Mal vergleichen kannst; sonst steht darin nichts, weder dein Alter noch eine andere Angabe. Die Datei speichert dein Browser auf deinem Gerät; in deinem Kalender landet sie erst, wenn du sie öffnest. Den Teil hinter „#“ sendet dein Browser nicht an unsere Server, und die Seite entfernt ihn nach dem Öffnen aus der Adresszeile; im Verlauf deines Browsers kann der Link stehen bleiben. Hast du der Website-Statistik zugestimmt, zählt sie, welche Teile des Tools benutzt wurden (zum Beispiel, dass eine Karte geteilt oder eine Erinnerung gespeichert wurde), nie deine Werte.

Quellen

Alle Quellen abgerufen am 21. und 22. Oktober 2026; wir haben jede Seite als Kopie gesichert und jedes Zitat wörtlich mit ihr verglichen.

Veröffentlicht am 25. Oktober 2026

Eine Hochrechnung deiner heutigen Gewohnheit, keine Prognose deines Lebens: Die Sterbetafel 2023/2025 ist eine Momentaufnahme und enthält keine Annahmen über die Zukunft. Unsere Annahmen stehen bei der Rechnung: der Durchschnitt aus beiden Sterbetafeln, 8 Stunden Schlaf (solange du keine eigene Schlafdauer wählst), 365 Tage im Jahr und die Lernstunden aus den Angaben des NFATC. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische, rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung.

Weiter im Garten

Alle Rechner findest du unter Tools. Damit aus dem ersten Schritt eine Gewohnheit wird: der Gewohnheits-Rechner zeigt, wie lange das in einer Alltagsstudie dauerte. Wofür die gewonnene Zeit am meisten zählt: das Lebensrad. Und wenn das Handy abends den Schlaf verdrängt: der Schlafrechner.

Wild Garden Editorial Team

Inhalte und Tools auf Wild Garden veröffentlicht das Wild Garden Editorial Team. Wie wir recherchieren, prüfen und Fehler korrigieren, steht in unseren redaktionellen Standards.

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